Pistazien-Rosen Baiser (Türchen Nr. 24)

Hallo ihr Lieben,

so, jetzt ist es soweit: ich poste das letzte Rezept für meinen Adventskalender. Ich bin ein bisschen stolz auf mich, dass ich es tatsächlich geschafft habe jeden Tag einen neuen Beitrag zu schreiben. Und kugelrund vom Kekse futtern bin ich natürlich auch 😀 Diese ganze Plätzchen-back-Aktion hat mir wirklich wahnsinnig viel Spaß gemacht, aber ich glaube die nächsten Rezepte gehen dann eher so richtung Kuchen/Torten und Brot/Brötchen. Meine Kekskreativität muss sich erstmal wieder erholen.

Ich möchte mich aber jetzt auch einfach mal bei allen lieben Menschen bedanken, die immer fleißig meine Beiträge gelesen, kommentiert und geliked haben. Ich freue mich immer sehr darüber wenn ich sehe, dass ihr meine Rezepte ausprobiert und sie euch gefallen. Und ohne eure Reaktionen würde es ja auch viel weniger Spaß machen diesen Blog zu betreiben. Danke dafür!

Ich habe mal ausgerechnet wieviel Mehl, Zucker und Margarine ich in den letzten 24 Tagen durch meinen Mixer und meinen Backofen gejagt habe. Seid ihr bereit für die ganze Wahrheit? Hier ist sie:

4.430 g Mehl

3.005 g Zucker

3.010 g Butter/Margarine

Uff. Ein Glück, dass ich das nicht alles alleine verdrückt habe. Das macht nämlich alleine durch diese drei Zutaten eine Kcal-Anzahl von 49.335 😀

Ich habe übrigens mal ein kleines Ranking meiner fünf Lieblingsrezepte gemacht und es war echt gar nicht so einfach mich zu entscheiden. Nach langem hin und her überlegen habe ich mich dann aber doch irgendwann festlegen können:

Platz 5: Orangen-Ingwer Spritzgebäck (findet ihr hier)

Platz 4: Zitronen-Rosmarin Heidesand (findet ihr hier)

Platz 3: Stollenkonfekt (findet ihr hier)

Platz 2: Kokos-Schokoladencookies (findet ihr hier)

Platz 1: Erdnuss-Karamell Fudge (findet ihr hier)

Den Abschluss macht heute ein ganz wunderbares Rezept für Pistazien-Rosen Baiser, die schon alleine vom Angucken glücklich machen (deswegen heute auch ein paar mehr Fotos als sonst). Diese Köstlichkeiten schmecken pur schon ziehmlich gut, sie zergehen geradezu auf der Zunge, aber man kann sie auch super in ein leckeres Dessert à la Eton Mess integrieren. Dafür zerbröselt ihr die Baiser grob und schichtet sie mit ein paar leicht zerdrückten Himbeeren und Sahne in ein Dessertglas. Das Rosenaroma der Baisers und die Himbeeren harmonieren perfekt miteinander.

Natürlich könnt ihr dieses Rezept auch etwas abwandeln oder ganz normale Baisers machen. Dafür lasst ihr einfach den Rosensirup und die Pistazien weg.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren dieses Rezeptes und natürlich ein paar schöne Feiertage. Lasst es euch gut gehen und genießt die Zeit mit euren Liebsten!


Pistazien-Rosen Baiser – ergibt ca. 35 – 40 große Baiser

100 g Aquafaba

120 g feiner Zucker

30 g Rosensirup (z.B. von Monin)

1 Spritzer Zitronensaft

1/2 TL Guarkernmehl

Etwas rosa Lebensmittelfarbe

15 g gehackte Pistazien

Gebt das Aquafaba in eine große Schüssel und schlagt es mindestens zehn Minuten lang auf, bis sich feste Spitzen bilden. Das Beste ist natürlich wenn ihr eine Küchenmaschine habt, wo ihr das Aquafaba nebenbei laufen lassen könnt. Nach zehn Minuten lasst ihr den Rosensirup langsam einlaufen und gebt dann nach und nach esslöffelweise den Zucker hinzu. Den Mixer lasst ihr dabei die ganze Zeit laufen. Lasst den Zitronensaft einlaufen und schlagt die Masse dann noch mindestens 5 Minuten weiter auf. Gebt zum Schluss das Guarkernmehl hinzu und schlagt den Schnee noch ca. 30 Sekunden weiter. Jetzt könnt ihr den Mixer ausstellen.

 

Verseht einen Spritzbeutel mit einer großen Sterntülle und bepinselt die Innenseite des Spritzbeutels streifenartig mit der rosa Lebensmittelfarbe. Füllt den Aquafabaschnee in den Spritzbeutel und setzt große Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Wer keinen Spritzbeutel hat kann die Lebensmittelfarbe auch marmorartig unter den Schnee ziehen und diesen dann mit zwei Esslöffeln auf die Bleche setzen.

Streut die gehackten Pistazien auf die Baiser und schiebt die Bleche bei 100°C Umluft für ca. 2 1/2 Stunden in den Ofen. Die Baiser trocknen mehr, als dass sie backen. Sie sollten also schön hell bleiben und nicht braun werden.

Wenn die Baiser komplett durchgetrocknet sind (nehmt nach der angegebenen Zeit mal eins raus und schneidet es durch) lasst ihr sie kurz auskühlen und gebt sie dann direkt in eine luftdicht verschließbare Dose, da sie sonst schnell wieder feucht werden.

 

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