Kürbis-Rosinenbrot

Wohooo….Pumpkin everything!

Endlich, der Herbst naht. Ich kann es kaum erwarten. Ich hab echt keinen Bock mehr auf Sommer und Hitze (hab ich eigentlich nie). Ich will verregnete Nachmittage mit einem guten Buch und nem heißen Tee auf dem Sofa. Kuchen backen wenn es draußen stürmt. Spaziergänge im Wald und danach ein Pflaumencrumble mit Vanilleeis. Oder eben irgendwas mit Kürbis. Die Essenspläne in meinem Kopf werden sich auf jeden Fall erstmal hauptsächlich um Kürbis in allen Variationen drehen 🙂

Den Anfang macht dieses Jahr ein super fluffig-weiches Rosinenbrot mit Kürbispüree im Teig. Eine dicke Scheibe davon, bestrichen mit Schokocreme – fantastisch!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!


Kürbis-Rosinenbrot

450 g Weizenmehl

60 g Zucker

1 Pck Trockenhefe

1/2 TL Salz

1/2 TL Zimt

1 Msp. Piment

150 g Pflanzenmilch, lauwarm

50 g vegane Margarine, geschmolzen

125 g Sultaninen

150 g Kürbispüree

Etwas Sojacuisine zum Bestreichen

Zunächst bereitet ihr euch das Kürbispüree vor. Dafür nehmt ihr einen Kürbis (am besten Hokkaido, da ihr den nicht schälen müsst), schneidet ihn in Spalten und gart ihn im Ofen bei 180°C bis er schön weich ist. Ich gare meist den ganzen Kürbis und friere mir dann das Kürbispüree portionsweise ein, aber ihr könnt natürlich auch nur die 150g für dieses Rezept nehmen. Lasst den Kürbis etwas abkühlen und zerdrückt ihn anschließend mit einem Kartoffelstampfer zu Brei oder püriert ihn direkt mit dem Pürierstab.

Als nächstes weicht ihr die Sultaninen für ca. 10 Minuten in heißem Wasser ein.

Nun könnt ihr den Teig zubereiten. Vermischt alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel und gebt dann die lauwarme Milch, die geschmolzene Margarine und das Kürbispüree zu. Knetet den Teig mit den Knethaken eurers Mixers so lange bis er glatt und geschmeidig ist. Ihr solltet ihn anfassen können, ohne, dass Teig an euren Fingern kleben bleibt. Ist der Teig zu feucht gebt ihr noch etwas Mehl hinzu, ist der Teig zu trocken könnt ihr vorsichtig noch ein wenig Milch zugießen.

Lasst die Sultaninen abtropfen und knetet sie rasch unter. Der Teig sollte nun nicht mehr zu lange geknetet werden, damit die Sultaninen ganz bleiben und nicht zu sehr zerdrückt werden.

Deckt den Teig mit einem sauberen Tuch ab und lasst ihn ca. eine Stunde gehen. Anschließend knetet ihr den Teig nochmals vorsichtig durch und formt ihn zu einem länglichen Brotlaib. Legt eine Kastenform mit Backpapier aus und legt das Rosinenbrot hinein. Deckt es erneut mit dem Tuch ab und lasst das Brot abermals ca. 30 Minuten gehen.

Heizt den Backofen auf 180°C Umluft vor. Bestreicht das Brot mit Hilfe eines Backpinsels mit etwas Sojacuisine und schiebt es dann in den heißen Ofen, wo es nun ca. 30 Minuten backen muss. Ich habe mein Brot nach 20 Minuten abgedeckt, indem ich ein zweites Backblech dicht darüber geschoben habe, da es schon die perfekte Farbe hatte und ich es nicht zu dunkel werden lassen wollte.

Lasst das Brot nach der Backzeit in der Form leicht abkühlen, holt es dann heraus und stellt es auf ein Gitter um es vollständig auskühlen zu lassen.

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