Brombeer-Pistazientarte

Hallo ihr Lieben,

es gibt Momente im Leben, die sind einfach perfekt. So einen perfekten kleinen Moment hatte ich, als ich den ersten Bissen dieser Tarte genommen habe. Ich war ganz hin und weg von der Tatsache, dass alle einzelnen Aromen dieser Tarte einfach perfekt miteinander harmoniert haben und ich könnte jedes mal ins schwärmen geraten wenn ich mich daran erinnere.

Angefangen bei einem knusprigen Mürbeteig geht es weiter mit einer unfassbar cremigen Pistazienfüllung, die von zimtigen Streuseln, aromatischen Brombeeren und leicht karamellisierten Baisertupfen getoppt wird. Einfach eine runde Sache (wenn auch in eckiger Form).

Wenn ich für den Rest meines Lebens nur noch eine Sorte Kuchen essen dürfte, dann wäre es vermutlich dieser hier.

Lasst euch bitte nicht von der langen Zutatenliste abschrecken, denn viele der Zutaten kommen doppelt vor und außerdem ist diese Tarte jede Minute Arbeitszeit wert 😉

Viel Spaß beim Nachbacken!


Brombeer-Pistazientarte mit Streuseln und Baiser – für eine ca. 32*13cm Form

Für den Mürbeteig:

40 g Zucker

80 g vegane Butter/Margarine

120 g Weizenmehl

1 Prise Salz

Etwas Zitronenabrieb

1 kleiner Schuss Sojacuisine

Für die Pistaziencreme:

250 g Pflanzenmilch (bei mir war es Hafermilch)

60 g geschälte Pistazien

20 g Vanillepuddingpulver

50 g Zucker

Einige Tropfen Bittermandelaroma

Für die Streusel:

30 g Zucker

30 g vegane Butter/Margarine

60 g Weizenmehl

1 Prise Salz

1/2 TL Zimt

20 g Pistazien, gehackt

Für die Baisertupfen:

40 g Aquafaba

50 g Zucker

1 Spritzer Zitronensaft

1 Msp. Guarkernmehl

Außerdem:

250 g Brombeeren

Gebt alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel und verarbeitet sie mit den Knethaken des Handrührgerätes (oder, wenn ihr schnell arbeitet, mit den Händen) zu einem geschmeidigen Mürbeteig. Legt den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Streusel vorbereiten. Dafür gebt ihr alle Zutaten für die Streusel in eine große Schüssel und reibt sie mit den Fingern zu feinen Streuseln. Stellt sie zunächst beiseite.

Fettet eure Tarteform mit etwas Margarine ein, rollt den Mürbeteig dünn aus und legt damit eure Form gleichmäßig aus. Überstehende Ränder schneidet ihr einfach ab.

Für die Creme gebt ihr alle Zutate in einen starken Mixer und püriert alles so lange, bis eine feine Masse ohne sichtbare Pistazienstücke entsteht. Gebt diese Masse in einen kleinen Topf und lasst alles unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitzezufuhr aufkochen. Rührt so lange bis die Creme sichtlich andickt und gießt sie anschließend auf euren Mürbeteig. Verteilt nun noch der Länge nach auf der einen Hälfte der Tarte die vorbereiteten Streusel. Die andere Hälfte bleibt frei.

Backt die Tarte im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft für ca. 30 Minuten und lasst sie anschließend auf einem Gitter vollständig auskühlen.

Wenn die Tarte abgekühlt ist könnt ihr die Baisermasse anschlagen. Dafür schlagt ihr zunächst das Aquafaba in eurer Küchenmaschine oder mit dem Handmixer auf höchster Stufe für ca. 5 Minuten auf. Dann könnt ihr anfangen den Zucker nach und nach einrieseln zu lassen. Schlagt die Masse weitere 5 Minuten auf und gebt 30 Sekunden vor Ende den Zitronensaft und das Guarkernmehl zu. Euer Baiser sollte nun schön standfest sein und feste, glänzende Spitzen haben.

Streicht die eine Hälfte der Baisermasse gleichmäßig neben den Sreuseln auf die Pistaziencreme und füllt die andere Hälfte der Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle. Spritzt nun in unregelmäßigen Abständen kleine Baisertupfen auf die schon verteilte Baisermasse. Nun müsst ihr das Baiser leicht abflämmen. Ich habe das mit einem kleinen Flambierbrenner gemacht (wie man ihn für Crème Brûlée benutzt), aber ich denke es sollte auch funktionieren wenn ihr einen Backofen mit Grillfunktion habt und die Tarte ganz kurz unter den sehr heißen Grill stellt.

Zum Schluss könnt ihr nun noch die Brombeeren zwischen den Baisertupfen verteilen. Et voilà – fertig ist eure Tarte.

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