Donuts

Ihr Lieben,

ein Hoch auf den Zucker, ein Hoch auf das Fett. Vereint in kringeliger Form von frittiertem Gebäck. Oh, das reimt sich ja sogar fast. Also, heute gibt´s Donuts – YAY!

Ich will schon sooo lange selber Donuts machen. Ich verfolge viele amerikanische Blogger und da taucht dieses fantastische Gebäck natürlich immer wieder auf, aber irgendwie hat mich die Vorstellung in unserer kleinen Wohnung etwas zu frittieren dann doch immer wieder davon abgehalten. Und mal ehrlich: echt Donuts müssen doch frittiert werden, oder? Für mich sind die gebackenen Donuts aus dem Ofen einfach kein Vergleich. Ich finde man dürfte die eigentlich nichtmal Donuts nennen. Eher Kuchen in Donutform oder so ähnlich. So oder so, ich habe es nun doch endlich gewagt und es hat sich sowas von gelohnt! Ganz frisch schmecken sie natürlich am allerbesten.

Ich habe mit einen Rezept direkt ein paar verschiedene Varianten ausprobiert: In Zimtzucker gewälzte Donuts, dann welche einfach nur mit Glasur (und Gedöns oben drauf) und außerdem noch Kokos-Schokoladendonuts. Die ausgestochene Mitte, die sogenannten Donutholes, habe ich ebenfalls frittiert, mit Konfitüre gefüllt und mit Puderzucker abgesiebt. So hatte ich dann noch kleine Miniberliner/-krapfen.

Ihr könnt natürlich auch bei diesem Rezept wieder herumexperimentieren wie es euch gefällt. Konfitüre geht als Füllung immer, Vanillecreme schmeckt natürlich auch fantastisch. Wie wärs wenn ihr die Donuts aufschneidet und sie mit frischen Früchten und Sahne füllt? Also so eine Art süßer Donutburger? Schon während ich das hier schreibe merke ich, dass ich demnächst ganz dringend nochmal Donuts machen muss 😀

Übrigens: ich habe für meine Donuts Fondantglasur genommen (gibts z.B. bei pativersand.de – nicht zu verwechseln mit Rollfondant!), ihr könnt euch aber natürlich auch eine einfache Puderzuckerglasur anrühren.

So, viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken wünsche ich euch!


Donuts – ergibt etwa 15 Stück

Für den Teig:

5oo g Weizenmehl

75 g Zucker

1 Pck Trockenhefe

1/2 TL Salz

280 g Pflanzenmilch

70 g Margarine, geschmolzen

Außerdem:

Öl zum Frittieren

Zimtzucker, Fondant- oder Puderzuckerglasur, geschmolzene Schokolade, Lebensmittelfarbe, bunte Streusel, Kokosraspel, Puderzucker, etc.

Evtl. Konfitüre zum Füllen

Für den Teig mischt ihr Mehl, Zucker, Trockenhefe und Salz. Wärmt die Milch leicht an und gebt sie dann zusammen mit der geschmolzenen Margarine zu den anderen Zutaten. Knetet in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer einen geschmeidigen Hefeteig, der nicht klebt. Falls er doch kleben sollte gebt ihr noch etwas Mehl zu, falls er euch zu trocken erscheint, gießt ihr einfach noch einen Schuss Pflanzenmilch dazu. Den Hefeteig stellt ihr abgedeckt an einen warmen Ort und lasst ihn eine Stunde gehen.

Nach der Gehzeit knetet ihr den Teig nochmals rasch durch, rollt ihn auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 1,5 cm dick aus und stecht die Donuts aus. Ich hatte einen Ausstecher mit 8 cm Durchmesser, für das Loch in der Mitte einen Ausstecher mit 3,5 cm. Ihr könnt aber natürlich auch beispielsweise eine große Tasse und ein Schnapsglas zum Ausstechen verwenden.

Die Donuts legt ihr vorsichtig auf bemehlte Backbleche, deckt sie mit einem sauberen Tuch ab und lasst sie nochmals ca. 30 Minuten gehen. Die Teigreste knetet ihr wieder zusammen, rollt sie erneut aus und stecht wieder Donuts aus.

Gebt nun das Öl in die Fritteuse und heizt sie auf 190°C vor. Achtet auch später beim Ausbacken darauf, dass die Temperatur nicht zu sehr absinkt, denn dann saugen eure Donuts das Fett auf. Bei einer hohen Temperatur verschließen sich die Poren des Hefeteigs schnell und sie bleiben innen schön fluffig. Natürlich darf das Fett auch nicht zu heiß weden, denn sonst verbrennt es und fängt an stark zu qualmen.

Wenn das Fett heiß genug ist gebt ihr jeweils zwei bis drei Teigringe in die Fritteuse und backt sie von jeder Seite 45-60 Sekunden bis sie goldgelb gebräunt sind.

Nehmt die Donuts vorsichtig aus dem heißen Fett, lasst sie auf einem Gitter kurz abtropfen und legt sie dann auf ein Küchenpapier um das überschüssige Fett aufzusaugen. Die Zimtzucker Donuts solltet ihr noch warm in der Mischung wälzen, damit der Zucker gut an den Donuts haften bleibt. Die restlichen Donuts könnt ihr nach einer kurzen Abkühlzeit füllen (mit einem Spritzbeutel und einer sehr kleinen Lochtülle, die ihr in den Donut stecht) und verziehren wie es euch gefällt.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim Ausprobieren dieses Rezepts. Ich freue mich immer über eure Rückmeldungen, Anmerkungen und Ideen 🙂

 

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