Rhabarbertarte

Hallo ihr allerliebsten Menschen,

ich habe euch dieses mal ratzfatz das nächste Rezept aufgeschrieben: es gibt eine wunderbare Rhabarbertarte mit cremiger Pudding/“Schmand“ Füllung. Für dieses Rezept braucht ihr etwas mehr Geduld als für die bisherigen, aber glaubt mir, es lohnt sich auf jeden Fall!

Rhabarber gehört im Frühling definitiv zu meinen liebsten Backzutaten und während ihr (hoffentlich) viel Spaß beim Lesen und Nachbacken dieses Rezeptes habt, denke ich schonmal über die nächsten Tartes, Kuchen, Torten oder Törtchen mit Rhabarber nach. Vielleicht ein veganes Rhabarbercurd für Tarteletts mit Baiserhaube? Ich bin selbst schon ganz gespannt…

So, jetzt aber zum Rezept. Viel Spaß wünsche ich euch!

 


 

Rhabarbertarte (für eine Tarteform mit 23cm Ø)

Vorbereiten:

400 g Rhabarber, frisch

250 g Rhabarbersaft

etwas rote Lebensmittelfarbe

Die gewaschenen Rhabarberstangen müsst ihr schälen und schneidet sie dann anschließend längs in Streifen. Ich habe aus einer Rhabarberstange ca. 3-4 Streifen geschnitten. Jetzt mischt ihr den Rhabarbersaft mit der Lebensmittelfarbe und legt die Rhabarberstreifen darin ein. Ich habe übrigens die Gelfarben von der Firma Wilton genommen. Falls ihr lieber auf Lebensmittelfarben verzichten wollt, könnt ihr die Streifen natürlich nur in dem Saft einlegen, wodurch eure Tarte später etwas blasser wird. Eine andere Möglichkeit ist, den Rhabarber stattdessen in Kirschsaft einzulegen, der färbt auch schön rot. Der eingelegte Rhabarber sollte nun eine Nacht im Kühlschrank ziehen.

Boden:

40 g Zucker

80 g vegane Butter/Margarine

120 g Mehl

1 Prise Salz

Etwas Vanille und Zitronenabrieb

Für den Mürbeteigboden verknetet ihr zunächst grob den Zucker, die Butter, sowie Vanille und Zitronenabrieb miteinander. Gebt dann das Mehl und das Salz hinzu und verknetet alles rasch zu einem geschmeidigen Teig. Ketet den Teig nicht zu lange. Wenn ihr schnell gearbeitet habt und der Teig sich noch schön fest anfühlt, könnt ihr ihn direkt ausrollen und die gefettete, gemehlte Tarteform damit auslegen. Falls er sich sehr weich anfühlt legt ihn lieber für eine halbe Stunde in den  Kühlschrank. Die ausgelegte Tarteform stellt ihr nun auch in den Kühlschrank während ihr die Füllung vorbereitet.

Füllung:

250 g Sojamilch

30 g Zucker

20 g Vanillepuddingpulver

150 g veganer Schmandersatz (ich hatte Creme Vega von Dr. Oetker)

Für die Füllung stellt ihr eine kleine Menge der Sojamilch beiseite um damit das Vanillepuddingpulver glatt zu rühren. Die restliche Milch kocht ihr mit dem Zucker auf. Wenn sie kocht, gebt ihr das Sojamilch-Vanillepuddingpulvergemisch hinzu und lasst es unter rühren kurz aufkochen. Nehmt den Topf vom Herd und rührt den Schmandersatz ein. Die Füllung gebt ihr nun auf den vorbereiteten Tarteboden und streicht sie glatt.

Nun könnt ihr den eingelegten Rhabarber abgießen (schüttet den Saft nicht weg, daraus kann man sich mit Mineralwasser ne spitzen Limonade machen!…oder einfach mit Sekt aufgießen, schmeckt auch klasse). Legt die Rhabarbersreifen spiralförmig auf die Füllung und drückt sie etwas ein.

Ich hatte vom auslegen der Form noch etwas Mürbeteig übrig, den habe ich mir ausgerollt, kleine Kreise ausgestochen und daraus einen dekorativen Rand gebastelt. Hier könnt ihr natürlich machen was euch am besten gefällt, oder die Tarte einfach ganz schlicht lassen.

Die Tarte wird nun im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft ca. 40-45 Minuten gebacken. Schaut aber schon nach 15-20 Minuten mal in den Ofen. Ich musste nach dieser Zeit ein zweites Backblech über meine Tarte schieben, da mir sonst der Rand zu dunkel geworden wäre.

Die Tarte lässt sich am besten schneiden wenn sie vollständig ausgekühlt ist und ein paar Stunden im Kühlschrank verbracht hat, aber mal ehrlich: wer hat schon soviel Selbstdisziplin? Ich jedenfall nicht, deswegen sind auf unseren Tellern die ersten Stückchen noch lauwarm gelanden. Was soll ich sagen? Es war ein Traum. Viel Spaß beim Nachbacken!

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